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Was ist besser: SEO Marketing vs Social Media Marketing (2025)

Content that Converts

Was ist besser: SEO Marketing vs Social Media Marketing (2025)

Vektor-Grafik in hellenBlautönne mit etwas Rot und Orange, welches einen Bildschirm mit Statistiken, eine Lupe und eine Handy zeigt

Wann macht SEO Marketing und wann Social Media Marketing Sinn?

Ganz klar, der Trend geht in Richtung Social Media Marketing. Aber was ist auf lange Sicht besser: SEO Marketing oder Social Media Marketing? Denn Content der heute viral geht, kann morgen schon vergessen sein.

Social Media Marketing ist King – oder?

Wer sich die Job-Beschreibungen von Marketing-Stellen duchliest, sieht schnell: es wird nach Social-Media-Strategien für YouTube, TikTok, Instagram, Pinterest und Facebook gefragt. Seltener kommt dabei der Wunsch nach fundierten SEO-Kenntnissen auf. Was dazu führt, dass sich viel Aufmerksamkeit (und hohe Ausgaben) auf Social Media konzentrieren, während SEO oft ignoriert wird.

Für Social Media Marketing braucht es einen gelungenen Content-Plan, ein kontinuierliches Update über neue Online-Trends sowie eine ständige Analyse über das was funktioniert und das was nicht funktioniert.

Denn wie wir wissen: Social Media Marketing ist in ständiger Bewegung und in ständiger Veränderung. Sei es der Algorythmus, sich verändernde Trends, oder höhere Ansprüche der Kundschaft, was sie auf Social Media sehen wollen.

SEO Marketing – Langsam und Beständig

Im Gegenzug dazu fühlt sich SEO wie eine langsame Dampflok an. Weniger Hype, weniger laut, und weniger sichtbar. Nicht unbedingt trendy, nicht besonders flashy, aber es kommt immer wieder im Gespräch zum Thema Marketing auf. Denn wenn SEO eins ist, dann konsistent und beständig.

Während Social Media einen an die schnelle Go-Go-Go-Mentalität von Start-Ups auf Unicorn-Trip erinnert, ist SEO das Steckenpferd von Zebras – here for the longterm game. SEO hilft dabei, kontinuierlich Expertenwissen weiterzugeben und mit genauem Suchintent gefunden zu werden, um potenzielle Kunden auf die eigene Website zu leiten.

Auch hierfür bedarf es einer Strategie und Best Practices. Im Gegensatz zu Social Media ändert sich im SEO-Marketing allerdings nicht viel, außer, dass sich derzeit die Suchoptimierung auf KI-Modelle ausgeweitet hat. Das Grundprinzip ist allerdings seit Jahren das gleiche.

Für SEO Marketing braucht es regelmäßig spezifischen Content, der passende Keywords enthält und Mehrwert bietet. Dann verbessert sich das Ranking definitiv. Und der Website-Traffic steigt ebenso an.

Als Beispiel: Für einen Kunden in einem hart umkämpften Feld stieg der Traffic um 120% in 12 Monaten durch gezieltes SEO Marketing. Für einen weiteren Kunden, für den ich zwei Case Studies geschrieben habe, waren es direkt 36%.

SEO Case Study: No-Name zu Ranking auf Platz #1 innerhalb einem Jahr

Einer meiner Kunden ist ein europaweiter Facility-Management-Anbieter, der viele Kunden im Einzelhandel betreut. Da sein Hauptsitz nicht in Deutschland ist, er seine Tätigkeiten jedoch im DACH-Raum ausweiten wollte, hat mich die Marketing-Managerin für SEO Marketing auf der Website und Social Media auf LinkedIn gebucht.

Das Ergebnis: Während der deutsche Company-LinkedIn nur langsam wuchs, dafür aber beständig, zeigten sich im SEO Marketing echte Ergebnisse. Und zwar mehrfach. Von insgesamt 18 Artikeln mit Tipps rund um’s Facility Management, Trends aus dem Einzelhandel, und Prognosen für die Zukunft sind mittlerweile:

• 7 Artikel auf Google’s Seite 1 (#1 – #3, einer auf Platz #7)

• davon 4 Artikel in Google’s Featured Snippet direkt unter dem Suchfeld

• zwei Artikel der letzten zwei Monate direkt auf #1 und #2 eingestiegen

• u.a. mit den genauen Keyword für „Gebäudemanagement Einzelhandel“

• sowie dem Nischenkeyword für „Digitalisierung Gebäudemanagement“

• und ein Artikel über Trends 2025, der es auch nach ganz oben geschafft hat.

SEO Marketing für Facility Management: Artikel rankt auf Google auf Platz eins (Screenshot davon)

Während die Inhalte der Website vorher hauptsächlich auf interne News eingegangen sind, habe ich die Strategie der externen Suchintention von Managern und Angestellten aus dem Einzelhandel angepasst. Sprich, wonach sucht ein Facility Manager, wonach suchen CEO’s im Einzelhandel, wonach suchen Angestellte, die up-to-date sein wollen?

Durch tiefgründige Trend-Prognosen, Tipps rund um Kosteneinsparungen im FM, Updates über neue Gebäudemanagement-Systeme, Digitalisierung u.v.m. konnte sich der Kunden als Experte darstellen und dadurch sein Geschäft durch das SEO Marketing maßgeblich ausweiten.

SEO Marketing für Gebäudemanagement: 2 Artikel ranken auf Google auf Platz eins und zwei (Screenshot davon)

Die Vorteile von Social Media Marketing

Social Media Marketing hat den Vorteil, eine hohe Reichweite zu schaffen. Dadurch erhält die Marke ein Gesicht und kann in den direkten Austausch mit der Kundschaft gehen. Auch Trends lassen sich hier gut testen. Social Media ist persönlicher, direkter, und – logisch – visueller. Es spricht die rechte (kreative und intuitive) Gehirnhälfte an.

Auch wer eine günstige Methode für Ads sucht, um mit wenig Ausgaben viele Menschen auf sein Produkt aufmerksam zu machen, hat mit Instagram und Co. ein gutes Tool an der Hand. Das Stichwort hier ist Emotionalität!

• Sichtbarkeit durch Emotionen

• Direkter Austausch mit Kunden

• Community Building

Für kleine Firmen, wie z.B. Modemarken, Künstler oder Einzelunternehmer, die mit handgemachten Produkten hauptsächlich auf Instagram und TikTok aktiv sind, hat sich das bewährt. Hier kann das Alleinstellungsmerkmal und die Spezifizierung die Kaufbereitschaft enorm erhöhen.

Auch Firmen aus Food und Hospitality können sich auf Social Media von der besten Seite zeigen und dadurch schneller gefunden werden – denn hier sind die Fotos das wichtigste.

Für B2B-Firmen, größere Marken oder e-Commerce ist Social Media eher ein Weg, um Aufmerksamkeit zu erzielen und die Kundschaft durch unterhaltsame Inhalte zu überzeugen. Es werden die Touchpoints gestärkt, bevor es zu einer Kaufentscheidung im Laden oder Online-Shop kommt.

Die Nachteile von Social Media Marketing

Allein sollte Social Media für B2B oder eCommece-Unternehmen nicht eingsetzt werden, da das Übermaß an Informationen oft zu einer „decision paralysis“ führt und kein Verkauf stattfindet. In einem Moment sieht die potenzielle Kundin den neuen Bikini, im nächten Moment erscheint ein Bild von Keramik, und schon ist der Bikini vergessen.

Zudem befinden sich alle Follower auf „gemietetem Land“. Solange das Unternehmen keine Emails von den Followern gesammelt hat und diese nicht außerhalb von Social Media ansprechen kann, ist all der Aufwand, den Kanal zu designen und regelmäßig up-to-date zu halten, für die Katz.

Neben Social Media Marketing braucht es hier einen guten Mix von anderen Kanälen, um die Kundschaft direkt anzusprechen und auf die eigene Plattform (Website, Newsletter-Liste, Community-Space mit Email-Liste) zu begleiten.

Die Vorteile von SEO Marketing

SEO Marketing bringt mehr Business, als Werbeanzeigen – darüber sind sich 70% von Marketern einig. Artikel, die als erstes auf Google zu sehen sind erhalten eine 40% CTR und eine 14% Abschlußrate (im Vergleich zu 1.7% bei PPC).

SEO Marketing dient vor allem eins: Den Expertenstatus zu sichern, Kunden-Emails zu sammeln / Demo zu buchen und auf Google schneller gefunden zu werden. Denn hier befinden sich die Kunden, die bereits nach dem suchen, was Sie zu bieten haben. Wer bereit ist zu kaufen, schaut zuerst auf Google (oder mittlerweile in KI-Tools). Deswegen bietet SEO Marketing auch 50% ROI durch die organische Suche, wohingegen Social Media mit 18% hinterherhängt.

SEO Marketing spricht vorerst die linke (rationale) Gehirnhälfte an. Die Suchergebnisse, die am besten bei Google ranken und genau auf die Frage einer potenziellen Käuferin eingehen, bestechen durch Social Proof (hohes Ranking) und dem Inhalt (Mehrwert).

Ist die Website passend dazu designed, ensteht ebenso eine Balance mit der linken (kreativen und intuitiven) Gehirnhälfte. Follower auf Social Media können gekauft werden, ein positives Ranking auf Google ohne Ads nicht. Das muss „verdient“ werden. Das Stichwort hier ist: Logik und Balance!

• Volle Kontrolle über die Plattform

• Darstellen als Experte

• Evergreen Content für Suchmaschinen-Ranking

SEO braucht u.U. länger, um eine hohe Sichtbarkeit zu erlangen. Dafür erzielt kontinuierliches Teilen von Thought Leadership Artikeln dauerhaft ein höheres Google-Ranking durch Evergreen Content. Auch werden Unternehmen, die regelmäßig bloggen, zu 97% von anderen Seiten verlinkt, was sich ebenfalls positiv auf das Google-Ranking auswirkt! Wie bei Investionen handelt es sich hier um einen compounding effect. Besonders in Nischenbereichen, wo nicht viel Content zum Thema existiert (siehe Beispiel Gebäudemanagement) ist das von Vorteil.

In hart umkämpften Feldern, wie Marketing, SaaS, oder Start-Ups ist es wichtig, Nischen-Keywords einzusetzen, die spezifisch sind aber weniger Suchen erhalten, um so die richtigen Kunden anzusprechen.

Überdies bietet SEO den Vorteil, dass Kunden, wenn sie bereits auf der Website sind, schneller Kontakt aufnehmen, kaufen, oder sich in den Newsletter eintragen. SEO-Insights dienen ebenfalls dazu, bessere Ads zu schalten, die Social Media Strategie zu optimieren, und den Content-Plan zu verbessern.

Die Nachteile von SEO Marketing

SEO nimmt Zeit in Anspruch. Bis Inhalte im Google Ranking nach oben springen, können manchmal Monate vergehen. Wann etwas genau dem Suchintent und den 200 Kriterien von Google für ein Top Ranking entspricht, ist oft schwer abschätzbar. Hier gilt es, sich an SEO Best Practices zu halten und auf den Kunden und seine Bedürfnisse einzugehen.

Andererseits, nimmt ein guter SEO-Blog pro Monat oft weniger Zeit in Anspruch, als ein regelmäßig bespielter Social Media Account mit Design, Copy, Posting und Community Management.

Social Media & SEO Marketing im Mix

Auch wenn SEO Marketing auf der Unternehmensebene oft das stärkere Zugpferd ist und den höheren ROI bringt, insbesondere im B2B-Bereich, garantiert ein Mix aus gekonntem Social Media und SEO die Prise Magie, um schneller gefunden zu werden.

Wie z.B. das Teilen von neuen Blog-Beiträgen auf LinkedIn und Twitter, sodass in kürzester Zeit eine hohe Klickrate entsteht, was das Ranking auf Google positiv beeinflusst. Hierbei geht es nicht um die Followerzahl, sondern darum, wie engagiert die Follower sind. Sind die Follower treue Fans und lesen sich alle fachspezifischen Artikel durch, erhöht das wesentlich mehr das Ranking auf Google, als viele Follower (wie z.B. auf Instagram), die jedoch nie weiterklicken.

Zudem verhelfen Socal Media Plattformen dazu, dass die Artikel schneller gefunden werden. Wenn im B2B-Bereich ein Manager auf LinkedIn nach „Trends Einzelhandel“ sucht und dann auf einen Blog-Post stößt, der ihn auf die Company-Website leitet, dann ist das bereits ein (SEO)-Win.

TikTok Videos jetzt auch auf Google?

Andersherum helfen SEO Keywords auch auf Social Media. Da Social Media Inhalte mittlerweile auch auf Google indexiert werden, ist die Reichweite nochmals größer. Das heißt, Videos von TikTok, YoutTube oder Newsletter von Substack können mit optimalem SEO Marketing nun auch bei Google auf Seite 1 ranken.

Beispiel: Ich habe in Vietnam nach „Leather Shop Cowboy Boots“ gesucht, da Vietnam dafür bekannt ist, Mode aller Art nach Wunsch anzufertigen. Ich habe zwar diverse Ledershops gefunden, allerdings keinen für Cowboy Boots und schon gar nicht maßgeschneidert. Dafür poppte immer wieder ein TikTok-Video auf Google auf, welches einen Cowboy-Boots-Spezialisten in seinem Shop vom Maßnehmen bis zur fertigen Anprobe zeigte. Der war nur leider in einer anderen Stadt.

Ich bin also mit dem Overnight-Bus in die nächste Stadt, um mir meine Unikate nach Wunsch anfertigen zu lassen. Dort angekommen, gab es gleich mehrere Spezialisten. Der besagte Cowboy-Boots-Chef aus dem Video hatte seine Preise bereits deutlich angehoben, während die anderen Läden noch fast zur Hälfte darunter lagen. Ich hab mir dann bei einem weniger frequentierten Laden gleich zwei Modelle bestellt (und eine positive Review mit SEO-Keywords auf Google hinterlassen :).

Sprich, social media for small businesses is a thing.

Social Media + Website + Newsletter = Win-Win

Aber auch für DTC Unternehmen macht die richtige Mischung oft den Umsatz.

Ein weiteres Beispiel: Einer meiner Kunden war ein Fitness-Unternehmen, welches seine Fans bereits durch eine Facebook-Gruppe, Instagram und eine Landing-Page ansprach. Ich habe zusätzlich einen Blog und Newsletter gestartet, wodurch wir die Bestandskunden a) mit umfangreicheren Fitness-Tipps via Blog versorgen und b) per Newsletter über neue Produkte und Tipps aus dem Blog informieren konnten.

Das Resultat? Der Newsletter hat zusätzlich + 25% des monatlichen Gesamtumsatzes eingespielt. Diese Präzision und den Umsatz hätten wir mit Social Media allein nicht erreicht können.

Fazit: SEO Marketing vs Social Media Marketing im Vergleich

Wer langfristig auf hohen Return on Investment setzt, gezielt seine Kunden ansprechen möchte und auf Google weit oben ranken – für den ist SEO Marketing definitiv der richtige Weg. Letztlich ist hier das Budget und der Aufwand sogar geringer, als für Social Media und es werden langfristig größere Erfolge erzielt, die beständig sind.

Wenn ein Artikel gut auf Google rankt, da er echten Mehrwert bietet, dann verschwindet er nicht von heute auf morgen wieder.

Im Vergleich dazu liefert Social Media für gewisse Branchen eine größere Präsenz und u.U. auch schnelle Verkäufe. Dafür ist der Markt hart umkämpft und bedarf ständiger Updates, einer Analyse der Algorythmen sowie einen konstanten Output.

Ein gezielte Mischung von strategischem SEO Content mit SEO-optimierten Social Media Inhalten ist allerdings für alle Unternehmen, sei es B2B oder B2C empfehlenswert.

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